Probleme mit Kommunikation

Eins haben alle meine Klienten gemeinsam – sie sind berufstätig und haben Probleme in oder um ihren Beruf herum, die sich mit ihrem Privatleben zwangsläufig vermischen. Die Vorstufe zu der Entstehung der eigentlich gefühlten Probleme meiner Klienten liegt oft in der Kommunikation. Aus diesem Grund gehe ich bei meiner 1. Analyse sehr gründlich vor und lege mit meinem Klienten den IST-Zustand nur in genauer Absprache mit Ihnen fest. Die Werkzeuge hierfür lernte ich in meinem Abendstudium zur Kommunikationswirtin und in meinem Psychologie-Studium, wo ich unteranderem das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun erlernt habe und natürlich meine lange Berufserfahrung.

In der Kommunikationspsychologie gibt es das Sender-Empfänger-Modell, in dem Kommunikation als die Übertragung einer Nachricht von einem Sender zu einem Empfänger verstanden wird. Eine Nachricht wird kodiert und als Signal über einen Übertragungskanal übermittelt. Um eine Nachricht erfolgreich zu übermitteln muss vorausgesetzt sein, dass Sender und Empfänger ein und denselben Code verwenden.

Angenommen Person A (Sender) will Person B (Empfänger) eine Nachricht übermitteln. Mit der Übermittlung der Nachricht möchte Person A etwas erreichen. Nach Schulz von Thun können Nachrichten sowohl vom Sender als auch vom Empfänger nach den vier Seiten a. Sachinhalt, b. Selbstoffenbarung, c. Beziehung und d. Appell interpretiert werden.

Differenzen in der Gesamtwahrnehmung eines Gesprächs

Der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick hat einmal gesagt, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Selbst, wenn z.B. verbal nicht kommuniziert wird, kommuniziert man immer noch über die Körpersprache. Stimmen verbale und non-verbale Kommunikation nicht überein, dann führt das zu Unsicherheiten. Dies ist der Fall wenn jemand ja sagt und den Kopf schüttelt.

Oftmals wird in ein Gespräch dann etwas hinein interpretiert, was unter Umständen gar nicht vorhanden ist und es kommt zu einer so genannten Fehlinterpretation, die sich wie ein Dominoeffekt die Zukunft ein eine völlig andere Richtung lenken kann.

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Petra Watolla schreiben