Filmprojekt zum Thema Depression

„Verständnis für die unterschätze Volkskrankheit Depression schaffen“

Mit dem Filmprojekt „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ wollen die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe über Depression aufklären und das Verständnis für die Erkrankung fördern. Jedes Jahr erkranken 5,3 Millionen Menschen in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die Erkrankung ist u.a. gekennzeichnet durch gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit, hartnäckige Schlafstörungen und das Gefühl der Ausweglosigkeit.

„Jeder Mensch kennt Sorgen, Bedrücktheit oder das Gefühl der Überforderung. Nichterkrankte vermuten oft, dass Menschen mit Depression das Gleiche erleben und mit Selbstdisziplin auch diese unerfreulichen Seiten des Lebens bewältigen können. Diese Einschätzung wird dem Zustand eines depressiv Erkrankten jedoch nicht gerecht. Depression ist eine ernstzunehmende, eigenständige Erkrankung, die jeden treffen kann und einer professionellen Behandlung bedarf“

erklärt Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Das Leiden eines an einer Depression erkrankten Menschen ist für außenstehende Personen nur schwer nachzuvollziehen. Der Film gibt einen Einblick, wie sich die Erkrankung anfühlt und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung. Ich würde mir wünschen, dass er Betroffene auch motiviert, sich Hilfe zu holen“, ergänzt Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, die das Projekt unterstützt.“

Mehr Infos unter:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/news/details/die-mitte-der-nacht-ist-der-anfang-vom-tag-dokumentarfilm-ueber-depression-feiert-in-berlin-premiere

Petra Watolla schreiben