Erschöpfung-Burnout-Depression?

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf habe ich an der Veranstaltung „3. Eppendorfer Depressionstage“ teilgenommen. Ich konnte wie immer Interessantes für mein Coaching mitnehmen, z. B. Beiträge zu folgenden Themen „Ergebnisse aktueller Psychotherapiestudien bei Depression„, „Metakognitives Training bei Depression“, „Psychodynamische Aspekte der Depression“ und „Erschöpfung-Burnout-Depression. Oder was?“

Hier ging es darum, dass sich in der Arbeitswelt Veränderungen in Management und Arbeitsorganisation beschreiben lassen, die veränderte und vor allem psychisch überfordernde Belastungsstrukturen plausibel erscheinen lassen. Spezialambulanzen berichten von Patienten, die erschöpft, überfordert und ausgebrannt Hilfe suchen, die aber symptomatisch nicht oder nur zum Teil die Kriterien einer Depression erfüllen. Ergänzend zur klassischen Depressionstherapie entstehen (tages-)klinische ambulante Behandlungskonzepte, die sich den neuen Herausforderungen auch unter dem Dach der Stressmedizin stellen.

Petra Watolla schreiben